Infrarot-Thermografie aus der Luft erkennt Hotspots, Isolatorfehler und korrodierte Verbindungen — kontaktlos, bei laufendem Betrieb, mit einer Auflösung von 0,05°C.
Infrarotkameras messen Temperaturunterschiede im Bereich von 0,05°C. Bei Hochspannungsmasten enthüllen sie Defekte, die für das bloße Auge unsichtbar bleiben — kontaktlos, bei laufendem Betrieb, aus sicherem Abstand.
Beschädigte oder verschmutzte Isolatoren erzeugen durch Teilentladungen lokale Wärmeentwicklungen. Die Drohne erkennt diese thermischen Signaturen auf Millimeterebene — bevor der Defekt zum Erdschluss führt.
Oxidierte Klemmen und Verbindungsstücke erhöhen den elektrischen Widerstand und heizen sich messbar auf. Frühzeitig erkannt, können sie im Rahmen regulärer Wartung getauscht werden — anstatt als Notfallmaßnahme nach einem Ausfall.
Jede thermische Anomalie wird mit GPS-Koordinaten, Bildnummer und Schweregrad dokumentiert. Der Befundbericht zeigt genau, welcher Mast, welcher Arm, welches Bauteil betroffen ist.
Inspect Infrasight setzt Dual-Sensorsysteme ein: Hochauflösende RGB-Kamera und Infrarot-Thermalkamera fliegen simultan. Das bedeutet: jede Auffälligkeit erscheint auf beiden Bilddaten — visuell verortbar und thermisch klassifizierbar.
Die Thermalauflösung unserer Systeme liegt bei 0,05°C — das entspricht der Klasse T der DIN EN ISO 9712, die für industrielle Thermografie gilt. RTK-GPS stabilisiert die Drohne selbst bei Wind auf wenige Zentimeter genau, sodass Nahaufnahmen einzelner Bauteile möglich sind.
Lieferformat: georeferenzierte JPEG+RAW-Thermalbilder (RJPEG), kalibrierte Temperaturwerte, Spotmessungen und exportierbare Heatmap — kompatibel mit FLIR Tools, IrfanView und allen gängigen Auswertungsplattformen.
Vor jedem Einsatz werden Luftraumgenehmigungen beantragt, Sicherheitsabstände definiert und der Flugrouten-Plan an die Mastnummern angepasst. Kein Einsatz ohne vollständige Rechtssicherheit.
RGB und Thermal werden in einem einzigen Flug erfasst. Pro Mast werden alle relevanten Ansichten (Süd, Nord, Ost, West, Draufsicht) systematisch abgeflogen und gespeichert.
Alle Thermalbilder werden auf Temperaturanomalien hin analysiert. Hotspots werden georeferenziert, klassifiziert (Schweregrad 1–3) und mit dem entsprechenden RGB-Bild verknüpft.
Übergabe eines strukturierten PDF-Berichts: Mastliste, Befunde mit Bildnachweis, GPS-Koordinate, Schweregrad und Handlungsempfehlung. Bereit für SAP PM oder Ihr Instandhaltungssystem.