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Thermalkamera am Hochspannungsmast. Unsichtbares sichtbar machen. — Inspect Infrasight
Thermografie · Drohneninspektion

Thermalkamera am Hochspannungsmast.Unsichtbares sichtbar machen.

Infrarot-Thermografie aus der Luft erkennt Hotspots, Isolatorfehler und korrodierte Verbindungen — kontaktlos, bei laufendem Betrieb, mit einer Auflösung von 0,05°C.

Thermografie

Was Thermalkameras sehen —
und warum Drohnen sie perfekt einsetzen

Infrarotkameras messen Temperaturunterschiede im Bereich von 0,05°C. Bei Hochspannungsmasten enthüllen sie Defekte, die für das bloße Auge unsichtbar bleiben — kontaktlos, bei laufendem Betrieb, aus sicherem Abstand.

01

Isolatorfehler

Beschädigte oder verschmutzte Isolatoren erzeugen durch Teilentladungen lokale Wärmeentwicklungen. Die Drohne erkennt diese thermischen Signaturen auf Millimeterebene — bevor der Defekt zum Erdschluss führt.

02

Korrodierte Verbindungen

Oxidierte Klemmen und Verbindungsstücke erhöhen den elektrischen Widerstand und heizen sich messbar auf. Frühzeitig erkannt, können sie im Rahmen regulärer Wartung getauscht werden — anstatt als Notfallmaßnahme nach einem Ausfall.

03

Hotspot-Analyse

Jede thermische Anomalie wird mit GPS-Koordinaten, Bildnummer und Schweregrad dokumentiert. Der Befundbericht zeigt genau, welcher Mast, welcher Arm, welches Bauteil betroffen ist.

Technik

RGB und Thermal
in einem einzigen Flug

Inspect Infrasight setzt Dual-Sensorsysteme ein: Hochauflösende RGB-Kamera und Infrarot-Thermalkamera fliegen simultan. Das bedeutet: jede Auffälligkeit erscheint auf beiden Bilddaten — visuell verortbar und thermisch klassifizierbar.

Die Thermalauflösung unserer Systeme liegt bei 0,05°C — das entspricht der Klasse T der DIN EN ISO 9712, die für industrielle Thermografie gilt. RTK-GPS stabilisiert die Drohne selbst bei Wind auf wenige Zentimeter genau, sodass Nahaufnahmen einzelner Bauteile möglich sind.

Lieferformat: georeferenzierte JPEG+RAW-Thermalbilder (RJPEG), kalibrierte Temperaturwerte, Spotmessungen und exportierbare Heatmap — kompatibel mit FLIR Tools, IrfanView und allen gängigen Auswertungsplattformen.

Multimodale Drohnenbefliegung RGB und Thermalkamera
Abläufe

Von der Befliegung
zur Wärmekarte

01

Flugplanung & Genehmigung

Vor jedem Einsatz werden Luftraumgenehmigungen beantragt, Sicherheitsabstände definiert und der Flugrouten-Plan an die Mastnummern angepasst. Kein Einsatz ohne vollständige Rechtssicherheit.

02

Simultane Befliegung

RGB und Thermal werden in einem einzigen Flug erfasst. Pro Mast werden alle relevanten Ansichten (Süd, Nord, Ost, West, Draufsicht) systematisch abgeflogen und gespeichert.

03

Thermische Auswertung

Alle Thermalbilder werden auf Temperaturanomalien hin analysiert. Hotspots werden georeferenziert, klassifiziert (Schweregrad 1–3) und mit dem entsprechenden RGB-Bild verknüpft.

04

Befundbericht

Übergabe eines strukturierten PDF-Berichts: Mastliste, Befunde mit Bildnachweis, GPS-Koordinate, Schweregrad und Handlungsempfehlung. Bereit für SAP PM oder Ihr Instandhaltungssystem.

Häufige Fragen

Thermografie
konkret

Bei welcher Witterung ist Thermografie möglich?
Thermografie funktioniert am besten bei bedecktem Himmel oder nach Sonnenuntergang, wenn direkte Sonneneinstrahlung keine Reflexionen erzeugt. Wind bis ca. 8 m/s ist unproblematisch. Regen und Schnee schließen den Einsatz aus. Wir planen Termine nach Wetterfenster.
Ist Thermografie auch bei laufendem Betrieb möglich?
Ja — das ist sogar der optimale Fall. Thermische Anomalien entstehen durch elektrischen Strom und sind unter Betriebslast am deutlichsten messbar. Eine Abschaltung ist nicht nur nicht nötig, sie würde die Aussagekraft der Messung verringern.
Wie groß ist der Sicherheitsabstand zur Leitung?
Unsere Systeme sind für den Betrieb in der Nähe von Hochspannungsanlagen ausgelegt. Der Sicherheitsabstand richtet sich nach der Nennspannung der Leitung und den EASA-Vorgaben (STS01/02). Typische Abstände bei 220-kV-Leitungen: mindestens 8–12 Meter, je nach Windlast und Schwingung.
Wie präzise sind die Temperaturmessungen?
Unsere kalibrierten Thermalkamerasysteme erreichen eine Messunsicherheit von ±2°C bei absoluten Temperaturen und eine Auflösung von 0,05°C für Differenztemperaturen. Das reicht aus, um selbst frühe Isolatordegradation zuverlässig zu erkennen.
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